Tenorhorn

Tenorhorn Tenorhorn

Das Tenorhorn ("Infanteriecello") gehört ebenfalls zur Familie der Bügelhörner (siehe letzter Absatz) und klingt eine Oktave tiefer als das Flügelhorn. Es ist äußerst beweglich und somit wie das Flügelhorn für schwierige Läufe und Melodiepassagen besonders geeignet. Es unterscheidet sich von der Posaune durch den viel weicheren, tragenden Klang. Ursprünglich auch in Trompetenform gebaut, sind heute nur noch die ovale Form (mit Zylinderventilen) oder die Tuba-Form (mit Zylinder- oder Perinet-Ventilen), jeweils mit nach oben gerichtetem Schallbecher gebräuchlich. Tenorhorn und Baritonhorn sind eigentlich identische Instrumente, obwohl die Baritonstimme (im Baß-Schlüssel) mit möglichst weitmensurierten Instrumenten geblasen werden soll, um die etwas tiefere Lage gegenüber den Tenorhörnern (im Violin-Schlüssel) klanglich besser zur Geltung zu bringen. Vier Ventile sollten generell zum Standard gehören.
  Im Musikverein haben "die Tenöre" weitgefächerte Aufgaben. Von der Melodie über eigenständige Nebensolo-Passagen und harmonische Aufgaben, müssen sie mitunter sogar die Tuben in ihrer Bass-Funktion unterstützen. Ihre eigentliche Domäne ist jedoch die tschechisch-böhmische Blasmusik, wo sie im Wechsel mit den Flügelhörnern für die richtige "Biergartenstimmung" sorgen.

Unser Ausbilder: Tamino Franz

Tamino Franz Tamino Franz

 Tamino Franz, Jahrgang 1988, entwickelte schon früh eine rege solistische Aktivität: 1. Preis Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ (2000, 2001 und 2003), Teilnahme Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (2003), Sonderpreis „jugend jazzt“ (2005).
Gleichzeitig spielte er in verschiedenen Orchestern mit: Junge-Bodensee-Symphoniker, Jugendjazzorchester Baden-Württemberg, Jugendjazzorchester Bayern, Bundesjugendjazzorchester (BuJazzO), Jazz Orchester Tirol. Seit Sommersemester 2008 Schulmusikstudium an der Musikhochschule Freiburg mit Hauptfach Posaune.