Horn
F- HornVorläufer des heutigen Waldhorns (Tierhörner) sind schon seit Urzeiten bekannt. Diese waren natürlich nur als Signal- oder Zeremonie-Instrumente zu gebrauchen. Die heutige, runde Form
ist seit dem 12. Jahrhundert bekannt. Die rechte Hand wurde beim Blasen immer an oder in den Schallbecher gehalten, um den Ton in der Höhe etwas zu verändern (Stopftechnik). Dies war
bis zur Erfindung der Ventile die einzige Möglichkeit, die Naturtonreihe zu verändern. Nach Einbau der Ventile (linke Hand) war diese Technik im Prinzip überflüssig, wird aber gelegentlich
als besonderer Effekt noch verwendet. Das Waldhorn in F ist eines der "längsten" Blasinstumente: Würde man es "abwickeln", so hätte es die stattliche Lange von 3,60 m. Nur
die Kontrabass-Tuben (B oder C) sind "länger" (bis 5,50 m). Das Waldhorn gilt zusammen mit der Oboe als das am schwierigsten zu spielende Instrument.
Im Musikverein haben die Hörner hauptsächlich Harmonie- und Rhythmusaufgaben.
Unser Ausbilder: Thierry Abramovici
Thierry AbramoviciThierry Abramovici, 1967 in Frankreich geboren. Ab dem Alter von 7 Jahren Musikstudium in der „Conservatoire de Musique“ in Tarbes (Musiktheorie, Klavier und Horn).
1985 „Diplôme de fin d’études“ im Fach Klavier
1987 „1°Medaille“ im Fach Musiktheorie
1988 „Medaille d’Or“ im Fach Horn von 1988 bis 1996 Musikstudium im Fach Horn an der Musikhochschule Freiburg - Klasse Prof.Ifor James. (Diplom Orchester-Musiker)
1988/1990 Preisträger beim internationale Kammermusik Wettbewerbe
(Bläsersextett und Hornquartett)
Mehrere CD Aufnahmen, Aushilfe in verschiedenen Orchestern.
Neben seiner Tätigkeit als Ausbilder beim Musikverein dirigiert Hr.
Abramovici 2 Blasorchester und 3 Jugendkapellen.
Seit 2006, Studium im Fach Blasorchesterdirektion am Conservatorium
Maastricht (Niederlande) bei Jan Cober.
Dozent für Blasmusikdirektion beim Bund Deutscher Blasmusikverbände in
Staufen.
