Tuba
TubaEbenfalls zur Familie der Bügelhörner gehörend; wurde die Bass-Tuba im Jahre 1835 regelrecht in Auftrag gegeben. Der damalige preußische Musikinspizient Fr. W. Wieprecht
hatte es satt, dab es keine genügend durchschlagkräftigen Bass-Instrumente für seine Musikkorps gab. Also erteilte er dem Berliner Instrumentenbauer Moritz den Auftrag, ein Bass-Instrument
auf Bügelhorn-Basis zu entwickeln, was dieser dann auch tat. Damit war das Bass-Problem beim Maschieren gelöst und die bis dahin gebräuchlichen Ophikleiden (Klappenhörner mit
grausigem Klang und miserabler Stimmung) konnten in den Ruhestand gehen. Die Tuba ist somit zusammen mit dem Saxophon das jüngste Instrument im Orchester. In Deutschland sind die
"hohe" Bass-Tuba in F oder Es sowie die "tiefe" Kontrabass-Tuba in B am gebräuchlichsten, wobei meist die recht gelenkige Bass-Tuba in F als Einzelkämpfer
im Sinfonieorchester Verwendung findet. Im Blasorchester sind jedoch die doch etwas behäbigeren B-Kontrabass-Tuben das wichtige Fundament, weil ja keine Streichbässe vorhanden sind. Die
hohe Bass-Tuba (F/Es) verdoppelt die Bass-Linie meist in der Oktave um den obertonarmen Klang besser hörbar zu machen.
Die Tuben sind zusammen mit Waldhörnern, Posaunen und dem Schlagzeug für Rhythmus und Harmonie im Musikverein zuständig.
Unser Ausbilder: Tamino Franz
Tamino Franz
Tamino Franz, Jahrgang 1988, erhielt seinen ersten Posaunenunterricht im Alter von 6
Jahren.
Schon früh entwickelte er eine rege solistische Aktivität: 1. Preis
Landeswettbewerb „jugend musiziert“ (2000, 2001 und 2003), Teilnahme
Bundeswettbewerb „jugend musiziert“ (2003), Sonderpreis „jugend
jazzt“ (2005).
Gleichzeitig spielte er in verschiedenen Orchestern mit:
Junge-Bodensee-Symphoniker, Jugendjazzorchester Baden-Württemberg,
Jugendjazzorchester Bayern, Bundesjugendjazzorchester (BuJazzO), Jazz
Orchester Tirol. Seit Sommersemester 2008 Schulmusikstudium an der
Musikhochschule Freiburg mit Hauptfach Posaune.
