Klarinette

Klarnette

Die Klarinette wurde nach 1700 vermutlich von J. Ch. Denner aus dem "Chalumeau", einem volkstümlichen Rohrblattinstrument mit neun Grifflöchern entwickelt. Der Ton wird mit einem einfachen Rohrblatt erzeugt, das die Luftbahn des Schnabelmundstückes schwingend periodisch verschließt. Die ursprüngliche Klappenzahl wurde von zwei auf dreizehn erhöht. 1839 wurde die Klarinette mit dem von Boehm für die Flöte erfundenen Klappenmechanismus versehen. In Deutschland setzte sich jedoch nach 1900 das System von Oskar Oehler mit über zwanzig Klappen und fünf Ringen durch (= sog. "Deutsches System"). Seit Mitte des 18. Jahrhunderts hat die Klarinette einen festen Platz im Sinfonieorchester, etwas später auch in Militärkapellen.
 In Musikvereinen werden fast ausschließlich B-Klarinetten verwendet. Gelegentlich trifft man aber auch die kleinere Es-Klarinette, die mit ihrem durchdringenden Ton dem Holzregister zu enormer Durchschlagskraft verhelfen kann. Die Klarinetten sind oft melodieführend, sorgen aber mit alterIei Trillern, Läufen und Verzierungen für Brillianz und Farbe im Blasorchester.

Unser Ausbilder: Andreas Berg

Andreas Berg

Andreas Berg (1968 in Hamm geboren) studierte Musik an der Hochschule Detmold/Münster. Seit seinem Examen im Jahre 1997 ist er als Lehrer und Musiker mit den Instrumenten Gitarre, E-Bass, Klarinette und Saxophon aktiv. Es liegt ihm am Herzen, Schüler zu einem Leben mit Musik zu begleiten.

 

Seit 2013 lebt er am Kaiserstuhl, wo er neben der Musik gemeinsam mit seiner Familie einen Winzerbetrieb führt.